MEDITATION

 

So, vie es viele Chi-Gong Formen gibt, gibt es auch unzählige Meditationstechniken.
Menschen sind schließlich auch verschieden.
Wichtig ist es, den Geist klar zu machen. Das hört sich sehr einfach an, trotzdem ist es oft sehr schwierig.
Wie viele haben Schwierigkeiten damit, abzuschalten, sich zu entspannen, etwas los zu lassen?
 
Wichtig ist es, eine richtige Sitzhaltung einzunehmen. Du kannst entweder  auf einem Sessel Platz nehmen, schau, dass beide Fußsohlen auf dem Boden sind. Den Rücken halte aufrecht, stell dir vielleicht einen goldenen Faden vor,  der an Deiner Fontanelle befestigt ist und Dich mit dem Universum oder dem Himmel verbindet, das Kinn ist leicht eingezogen. Du kannst die Augen entweder geschlossen halten oder leicht geöffnet haben und auf einen neutralen Punkt schauen, wie es für Dich leichter ist.
 
Wer lieber auf einem Meditationspolster sitzt, hat die Beine entweder im Lotossitz gekreuzt oder im Schneidersitz,  die restliche Körperhaltung bleibt dieselbe. Die Hände lässt  Du entweder nach oben geöffnet auf den Oberschenkeln ruhen  oder Du legst die Handflächen ineinander, wie eine Schale und verbindest die Daumen  oben miteinander.
Achte darauf, dass Dich keine  unnötigen Geräusche stören.  Wenn es Dir gefällt, kannst Du  Kerzen anzünden oder ein gutes Räucherstäbchen, das hilft der Konzentration.
 
Eine einfache Meditationsübung ist es, den Atem ruhig fließen zu lassen, kommen Gedanken oder Bilder auf,  dann sammle Dich erneut und spüre Deinen Atem, wie er kommt und geht. Vielfach ist es eine Hilfe, die Atemzüge zu zählen und ab einer bestimmten Zahl wieder rückwärts zu zählen oder wieder von vorne zu beginnen.
Bist Du schon weiter fort geschritten, kannst Du Dich vielleicht ohne diesen Trick nur auf das Atmen konzentrieren.
 
Eine einfache, bildliche Vorstellung ist es, sich den Atemstrom  als eine von jedem Nasenloch ausgehende Perlenkette
vorzustellen, an dem der Atem, den Du ausatmest, entlang fließt.
 
Sind Dir die Energieströme im Körper vertraut, kannst Du Dir auch vorstellen, wie beim Atmen aus der Gegend Deines Steißbeines Energie die Wirbelsäule entlang hochsteigt, über Deinen Kopf aufsteigt und vorne wieder hinunter fließt in Deinen Bauch. Dort kannst Du Kraft sammeln.
 
Du kannst diese Energie auch an Körperstellen, wo Du Schmerzen hast oder fühlst, dass Du es brauchst, diesen Atem mit der Vorstellung, Licht hinfliessen zu lassen, schicken.  In vielen Fällen lösen sich die Blockaden, die Schmerzen hören auf und Heilung setzt ein. (Selbstheilung)
 
Eine sehr schöne Meditation ist die Vorstellung, dass Dein(e) Meister(in) (Dein göttliches Selbst, Jesus, Buddha, Tara, Maria, Krishnamurti, wer auch immer Deiner Vorstellung entspricht)  in einer Lotusknospe in Deinem Herzen weilt. Langsam mit jedem Atemzug ein bisschen mehr, öffnet sich die Blüte und Dein(e) Meister(in) sitzt darauf und lächelt voll Liebe, Güte und Weisheit. Mit jedem Atemzug strahlt dieses Wesen mehr Licht aus. Das Licht wird schließlich so stark, dass es Deinen gesamten Körper ausfüllt. Du atmest weiter und das Licht dringt mit jedem Atemzug durch Deine Poren und füllt den Raum aus. Schließlich füllst Du mit der liebenden Energie Deinen Wohnort, Dein ganzes Land und schließlich die ganze Welt. Du kannst natürlich auch noch Universen mit Licht ausfüllen. Du schenkst damit allen Wesen Licht und Liebe.
 

Meditationssitzungen: je nach Dauer Preis nach Absprache.

 

Ich sehe Meditation nicht einer Religion zugeordnet.
Wenn Du aber an Buddhistischer Meditation interessiert bist, wende Dich bitte an die Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft.
Es gibt dort vielfache Meditationsarten.
 
Fleischmarkt 16
1010 Wien
 Tel. 01/512 37 19
 
office@buddhismus-austria.at